Wer mich kennt weiß, dass ich zwar ein Technokrat und Gadgets-Gut-Finder bin, weiß aber auch, dass ich mich schon seit jeher gegen Apple-Produkte sträube. Naja die diversen macBook-Demonstrationen von Pfefferle haben mich zwar gelehrt, dass diese Menschen echt gute innovative Produkte zusammenschrauben aber ich hätte niemals daran gedacht, mir selber eins zu kaufen.
Nun komme ich heute morgen zur Arbeit und sehe: Ein Firmen-iPhone an meinem Platz.
Ein Firmen-A6 wäre mir zwar irgendwie lieber gewesen aber dennoch dachte ich bei mir: “………….wow!”
Anfangs dachte ich ja noch: Super Scherz, eine iPhone-Schachtel mit einem lustigen Zettel oder einem Fake drin. Nix da! Ein vollwertiges iPhone kam zum Vorschein.
Jetzt wo man es mir praktisch nachwirft werde ich mich aufopfern und den Alltagstauglichkeitstest machen. Der bisherige Eindruck der Pros und Contras:
Pro:
- Kann telefonieren
- Sieht slick aus
- 8 Gigs für Musik und Videos
- Basisstation mit Audioout für die Stereoanlage
- Laden über USB
- Bedienung ist sehr intuitiv und sogar mit meinen Wurstfingern gut möglich
Contra:
- Wie bekomme ich denn zur Hölle meine Kontakte auf dieses Teil?
- Musik geht auch nur über iTunes drauf
- Datenübertragung nur mit edge oder WLAN möglich
- Mit veschwitzten Fingern schwierig
- Soweit ich weiß keine eigenen mp3 als Klingelton möglich
Jetzt muss ich mich erst mal schlau machen, wie ich am einfachsten meine Daten auf dieses Teil bekomme. Tipps immer gerne!
Nach unglaublich langer Blog-Abstinenz, die auf Zeitmangel und Mangel an Ereignissen zurückzuführen ist, melde ich mich mal wieder um mein neustes Projekt zu präsentieren: Im Gegensatz zu den meisten anderen Dingen, die ich produziere hat es jedoch weder Mime-Type noch HTTP-Header. Nein! Es handelt sich um unsere neue Küche, die ich im Schweiße meines Angesichts alleine einhändig gezimmert habe. Das ist selbstverständlich maßlos übertrieben, ohne meinen Dad wär’s wahrscheinlich nichts geworden.
Am meisten gefällt mir dabei die mit Silikon und Niko’s Hilfe einwandfrei verfugte Arbeitsplatte. Bei dieser Gelegenheit habe ich einen Schub an Tatendrang erhalten und bei diversen Gängen durch den Baumarkt sind mir tausende Dinge eingefallen, die man zu Hause mal richten könnte. So hab ich dann mein Antennenkabel, das bisher mit Klebebald am Türrahmen befestigt war, etwas sauberer verlegt und mit speziellen Kabelführungsnagel-Dingsdas (am Fachjargon mangelt es noch etwas) fixiert. Außerdem habe ich in meinen hohen Hallen endlich eine Deckenlampe installiert.
Und wenn ich mir über die Motive im Klaren bin werde ich nach dem Vorbild von David meine Wand etwas individueller machen. Der erste Schritt hierzu ist auch schon gemacht. Die Wand wird nämlich mit 3 genaustens über die Breite der Wand verteilten Bilderrahmen verschönert, die selbstgemachte Schwarz-Weiß-Fotografien enthalten werden.
Übersetzt bedeutet “Zeropunctuation” so viel wie “Null Zeichensetzung”. Die Bedeutung des Titels dieser Serie wird einem schnell klar, wenn man mal eine Review gesehen hat. Die genial spitz und sarkastisch formulierten und mit super Metaphern geschmückten Reviews von Yahtzee nehmen so gut wie jedes besprochene Spiel auf eine humoristische Art komplett auseinander. Ich finde diese Reviews nicht nur wegen der Reviews an sich super sondern vor allem wegen der bildhaften Sprache, die trotz ihrer Abwertung für den Gegenstand der Betrachtung sehr bunt und kreativ wirkt. Außerdem sind die Illustrationen genial.
Hier eine Kostprobe:
Mehr Reviews: BioShock, Manhunt, Psychonauts, Tomb Raider Anniversary und Heavenly Sword
Ich frage mich immer noch was mich da geritten hat. Vor allem aber frage ich mich, warum ich bis zu dem Moment, als in 4000 Meter Höhe die Tür des Flugzeuges aufging, keinerlei Angst hatte und völlig cool war. Die Kiste war voll bis zum Rand mit Menschen, die ab und zu mal mit 200 Km/h in Richtung Boden fallen. Darunter waren Will, Dave und ich mit unseren Tandemmastern und noch vier andere Springer.
Da das Flugzeug nicht wirklich ein A300 war sondern eher eine Blechbüchse mit Flügeln dran, musste man sich wirklich ineinander verschachteln. Es ist also nix für Leute mit Berührungsangst. Nach einigen Witzeleien der Tandemmaster (Fetzen eines Gurtes in der Hand: “Ist das sicherheitsrelevant?” oder “Da sind so viele Haken, ich hab einfach mal nen Knoten gemacht”) ging es dann doch sehr schnell. Nach dem Prinzip Last-In-First-Out sprangen die Verrückten zuerst, danach Will, dann Dave und als letztes ich in die leicht diesige Tiefe. Nachdem das Vanselowsche Tandem mit einem *Schwupps* aus meinem Blickfeld entschwand stürtzen wir uns seitwärts aus dem Vehikel um in gefühlten 1,3 Sekunden auf ca 200 Km/h beschleunigt zu werden. Völliger Verlust jeglicher Orientierung war das Resultat. Einzige Ausnahme: UNTEN war immer noch unten. Komischerweise reagiert der Körper kaum. Verglichen mit einer Fahrt im Silverstar, wo man den Boden in einigen Metern Entfernung auf einen zukommen sieht, schätzte ich meine gegenwärtige Situation nicht als gefährlich sondern lediglich als unpassend ein. Dennoch fängt man dann an, zu realisieren, dass man gerade im freien Fall gen Südpfalz rast. Die Details der Landschaft werden immer genauer sichtbar und man kann sehen wie da unten die Menschen Autofahren, Rasenmähen und Wäsche aufhängen, als wär es ein ganz normaler Samstag Nachmittag. Und dann ist es auch schon soweit. Ein Klopfen auf die Schulter signalisiert “Hände an den Gurt und brace for impact”. Nach einem kleinen Ruck folgt eine halbe Sekunde Verlangsamung und dann die spürbare Öffnung des eigentlichen Fallschirms, die mir die Luft aus der Lunge gedrückt hat. Nachdem der Tandemmaster dann die Hüftgurte gelöst hatte dachte ich “Ok, jetzt kommt der angenehme Part”. Weit gefehlt, denn die Manöver des erfahrenen Fallschirmspringers schenkten mir dann noch einen weiteren Adrenalistoß. Bei den Kurven ist man fast auf gleicher Höhe mit jeweis einem Ende des Schirms und dreht sich doch recht zügig, sodass es mir wieder schwer fiel, die Orientierung zu behalten. Ab einer Höhe von ca 40 Metern beginnt man auch erst abzuschätzen wie schnell man am sinken ist. Nach einigen Kurskorrekturkurven landeten wir doch recht kontrolliert und die Erde hatte uns wieder. Alles in allem ein unbeschreibliches Erlebnis. Das entschuldigte dann auch die 4 Stunden Wartezeit wegen zu starkem Wind.
Ich beneide alle von euch, die jetzt grade wieder zu Hause wohnen dürfen. Ich hab grade ein Paar alte Fotos durchgeschaut und mir ist plötzlich klar geworden, dass ich jetzt endgültig dem warmen Nest des zu Hauses entschlüpft bin. Natürlich war ich die letzten zwei Jahre auch kaum zu Hause aber ich finde es ist Zeit, danke zu sagen. Danke Mom und Dad, ihr habt einen guten Job gemacht. Vor allem möchte ich aber meiner Ma danken. Mütter sind das wichtigste was ein Mensch hat. Sowohl die eigene als auch die Mutter der eigenen Kinder. Wenn ich mich zurückerinnere, was meine Eltern mit mir durchgemacht haben fällt mir auf, dass ich nie wirklich dankbar war. Hier fallen mir die Zeilen von Italo Reno, Germany und Curse ein:
Hallo Ma, Königin aller Mütter, das ist mein Brief an dich,
ein Liebesgeständnis, denn ich liebe dich so unendlich.
Du hast vieles verändert, was mein Leben prägend gelenkt hat.
Ohne dich wär ich nichts,
du bist die die mir Leben geschenkt hat.
Was soll ich sagen über meine Ma?
Wie soll ich sagen was mir wichtig ist,
ohne dass es komisch klingt und kitschig ist?
Was soll ich sagen wenn die Worte nicht reichen
um dir zu danken dass du für mich da an drei Orten zugleich bist?
Wie soll ich Danke sagen, wenn ich an manchen Muttertagen nicht erschein
und nicht mal eine Blume für dich habe?
Du bist das größte für mich,
ich könnt nichts so lieben wie dich.
Oft liefen dir jedoch Tränen über’s Gesicht,
so enttäuschte ich dich.
Genau wie damals als du mir auf der Wache entgegen kamst.
Jeden Tag der Sorgen, die ich leider nicht wiedergeben kann.
Ich könnte das wirklich nicht besser schreiben.
Solche Sachen werden oft gedacht aber so gut wie nie ausgesprochen. Auch ich hab meiner Ma das noch nie so direkt gesagt, aber ich weiß sie weiß es. Ich fürchte, dass jetzt der Lebensabschnitt anfängt, in dem man sich nur noch an Weihnachten und vielleicht mal an einem runden Geburtstag sieht. Das werde ich aber so lange hinauszögern wie es geht. Also Leute: Love your Moms. Ihr müsst nicht bis zum nächsten Muttertag damit warten.
Es ist immer schön zu sehen, wie etwas nicht in irgendwelchen Schubladen verschwindet. Vor allem wenn man selber daran mitgearbeitet hat. Dank der selbstlosen Arbeit von Sebastian Busshardt und Johannes Korn wurde unser Online Buchungs- und Hausverwaltungssystem, das wir wärend des Projektstudiums entwickelt hatten, perfektioniert und befindet sich nun in der Betaphase. Vielen Dank an das beste Projektteam das es je gab: Jens Kendl, Markus Windisch, David Vanselow, Johannes Korn und Sebastian Busshardt.
Hier geht’s lang:
Hotel Europapark Pension und Ferienwohnung beim Europa-Park Rust
So auch gestern abend. Nichtsahnend beantwortete ich die sms von Niko positiv, die besagte “Wir sitzen hier im Jos Fritz Café”. Und ehe ich mich versehe sitze ich inmitten von Bloggern, die sich über Facebook, Flickr und Co unterhalten. Das war also meine erste pl0gbar. War echt cool. Wenn ich das Intranet Forum meines so geliebten Fachbereichs aufmerksamer ein mal gelesen hätte wär ich früher informiert gewesen aber ich hab’s ja glücklicherweise noch rechtzeitig mitbekommen. Komisch, dass mir die Leute alle so vertraut vorkamen, obwohl ich sie zum ersten Mal gesehen hatte. Blogger sind doch irgendwie was besonderes. Wer sonst überlegt sich zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Web2.0-Begriff? Trotzdem fühle ich mich nicht wirklich als Blogger. Eher als Mensch, der ab und zu in seinem Blog Sachen postet, die wahrscheinlich eh niemanden interessieren. Ich sollte öfter über ganz alltägliche Dinge schreiben.
Gestern waren die Shootingstars der deutschen Gitarrenmusik The Kilians im Kamikaze Club. Die Jungs haben es praktisch aus dem Nichts auf die Bühnen von Rock am Ring und Southside gebracht und spielen wirklich astreinen Rock. Ist es Rock? Ich traue mir nicht zu, heutzutage Musik in eine Kategorie einzuordnen, dazu hab ich wirklich zu wenig Ahnung. Man ist versucht, sie in den Garagerock einzuordnen, aber dafür ist die Qualität wirklich zu hoch. Mir fällt dabei immer “Indy” ein aber die Schublade ist mittlerweile überfüllt und nicht mehr aussagekräftig. Naja, whatever, bis vor ein paar Stunden habe ich noch nie etwas von dieser Band gehört und wer mich kennt weiß wie ich über Bands deren Namen nach dem Schema “The *s” aufgebaut ist denke. Aber nachdem ich mir die Tracks auf ihrer Seite The-Kilians.de angehört hatte, war es selbstverständlich dass ich mit Niko diese Gelegenheit wahrnehmen würde.
Es waren zwar nich wirklich viele Leute da, aber das machte in Anbetracht der Dimensionen vom Kamikaze nichts aus. Die Jungs legten von Anfang an mit ihrem gesamten (hörbaren) Herzblut los und zogen diesen Standard bis zu den diversen Zugaben durch. Es hat alles gepasst, Timing, Sound, Songs. Der einzige minimale Kritikpunkt war meiner Meinung nach dass das Leadmikro ein wenig zu leise war. Aber der Gesamteindruck war echt professionell. Hört euch die an, die sind echt gut!
Wie wir wissen schuf Gott am ersten Tag Himmel und Erde. Ich hingegen erschuf weit weniger an meinem ersten Tag im Berufsleben. Nach der Vorstellungsrunde in der ganzen Firma und einer ausgiebigen Unterweisung in die Arbeitsabläufe, Einrichtung des Arbeitsplatzes, Installation von Tools und dergleichen bekam ich meine erste Aufgabe, die mich in die Qualitätsstandards von VI einführen sollte. Was auf den ersten Blick wie ein Kinderspiel für einen OnlineMedien-Studenten erschien entpuppte sich als doch nicht so einfach. Aber die Firma ist nach wie vor der Oberhammer und wenn ich mich wieder in die Frontendprogrammierung eingearbeitet habe wird’s sicherlich ein geiler Job.