Der hier ist ein Alltime-Classic, ein Meilenstein in der Rapkarriere von Nasir Jones, besser bekannt als NaS. Released auf dem Album “I Am” mit einem melodischen Beat von der Legende DJ Premier. Bei mir erzeugt dieser Track eine Stimmung, die man so selten hat. Nas beschreibt hier seine Karriere und sein Leben mit einem Haufen Metaphern, die sich dem Hörer nicht explizit erschließen sondern einfach gefühlt werden wollen.
nas is like
earth, wind and fire,
rims and tyres
Bei mir ist dieser Track in meinem damals noch nicht mp3-Walkman im Dauerloop gelaufen. Aber entscheidet selbst:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=8rBTJ-P6LHU]
Der heutige Fav kommt von Clueso und heißt “Kein Bock zu gehn”. Ein schöner chillig-souliger Track mit technisch astrein eingespielter Musik. Clueso hat eindeutig mit der live gespielten Instrumentierung seinen Stil gefunden. Die Story ist schön erzählt und auch im Video gut umgesetzt. Und irgendwie erinnert mich das Lied an eine schöne Zeit…
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ILJ_fgeVGH8]
Falls es euch gefällt könnt ihr hier auch noch ein Paar andere Videos anschauen. Unter anderem die melancholische Ballade “Chicago” und das Energiebündel und Feelgood-Rezept “Out of space”. Have fun!
Ich mag Tributes. Nicht weil die Leute tot sind sondern weil sie meistens so emotionsgeladen sind. So wie dieses Stück:
“Can’t stop this” von The Roots.
Der Produzent und MC J Dilla aka JD (auf keinen Fall verwechseln mit Jermaine Dupri! Sonst Klatsche) wird hier gewürdigt, der leider im Februar (3 Tage nach seinem 32. Geburtstag) an einer Autoimmunerkrankung gestorben ist.
Der Beat wurde von J Dilla selbst produziert und hat diesen genialen Tempowechsel. Allein zum Andenken an einen riesigen Produzenten sollte man sich dieses Lied anhören.
Es wurde auf der aktuellen LP “Game Theory” der Roots veröffentlicht. Der Frontmann Black Thought gibt auch im Intro ein schönes ergreifendes und auf den Punkt gebrachtes Abschiedsstatement ab. Ich liebe die Abwechslung von progressivem Reimflow und augedrückter Trauer. Die zweite Hälfte des 8:35 Min langen Tracks besteht aus einer Collage von Aussagen anderer Freunde JDs.
Ich jedenfalls hab in den letzten Tagen dieses Lied rauf und runter gehört. Ein großes Stück HipHop und ein ergreifendes Stück Tragik.
Ich hab schon lang nix mehr von Talib Kweli gehört. Bis Nina mich auf das hier gestoßen hat:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=HVh8rW0Mn04]
Seitdem ich das gesehen/gehört hab wart ich darauf das ganze Album zu hören. Es soll im Januar 2007 in den US rauskommen. Vorfreude ist doch die schönste Freude.
Das Video ist cool gemacht. Nichts zu sehen von silikonbrüstigen Schlampen. Talib lässt sich halt von der Industrie nichts vorschreiben. Danke Nina für den Tipp!
7 Tage. 7 Tage sind einfach zu lang um alle meine Lieblingstracks unterzubringen. Deshalb gibt’s ab jetzt die Kategorie “Track der Woche” nicht mehr. Ich weiß allerdings nicht wie ich die Kategorie jetzt nennen soll. “Lieblingstrack” hört sich nach Kindergarten an, “Was auf die Ohren”? Näää! “Bang this”? Auch nicht. Vorschläge bitte!
Wie ich grade eben auf Spreeblick.com gelesen habe, gibt es den HipHop-Kult-Movie und Pflichtlektüre-zum-Anschauen “Style Wars” bei google.video zu sehen. Neben “Wild Style” und “Beat Street” ist diese Doku ein fester Bestandteil der HipHop Kultur und auch für “Nicht-Hopper” sehenswert.
Am Samstag, den 11.11. war mein absoluter Lieblings MC (jedenfalls aus Deutschland), CURSE im Zollamt.
Für mich als Lyrics-Junkie war die Frage ob ich da hingeh schon beantwortet als ich es mitbekommen hab.
Nach einer ganzen Woche Vorfreude gings also am Samstag abend Richtung Bad Cannstatt. Sebbl, Andy und Heine im Gepäck erst mal gangsterlike über ne rote Ampel gefahren. Egal keiner hat’s gesehen.
Support kam von James Kakande und seinem Homie, die auf ihren Gitarren coole Mucke gemacht haben und auf eine Zugabe so gar nicht vorbereitet waren und Danny Fresh, einem talentierten MC aus Böblingen (evtl bekannt von W4C), der die Crowd mit Tracks wie BB Baby schon gut vorheizte.
Endlich kam dann Curse mit seinem ARR-DJ Cool GQ und dem schon nicht-mehr-newcomer Germany auf die Bühne. Alle Burner seiner 18jährigen Karriere waren dabei. Unter anderem “Zehn Rap Gesetze”, “Lass uns doch Freunde sein” und “Warum nicht?”. Bei “Struggle” kam völlig unangekündigt Samir aus Stuttgart auf die Bühne und brachte die Hookline.

Natürlich musste ich ganz vorne stehen und alles mitrappen…;) Der im roten Shirt und Cap bin ich.
War geil.
Nach dem Auftritt (ebenfalls mit Zugaben) ging die Aftershowparty im 4Club halt erst richtig los. DJ GQ legte alle Klassiker auf die dazugehören und trotz der vergleichsweise wenigen Leute in der Sweatbox Zollamt war die Stimmung echt fett. ich hab es mir natürlich auch nicht nehmen lassen, Curse persönlich für die Performance zu danken.
Wer mich kennt weiß wie ich einkaufe. Typisch Mann kauf ich natürlich immer nur dann etwas ein wenn ich kurz vorm Verhungern bin. Das sieht dann meistens so aus: Lecker Spaghetti und eine Flasche des billigsten Bieres das es im Edeka gibt. Insgesamt kommt man da mit 2 Euro davon und hat sogar noch was zu essen übrig. In diesem Fall hat sowohl das Bier als auch die Spaghetti für Jogi und mich gereicht.
Jeder kennt das Bild das in den Köpfen der Allgemeinheit unter dem Begriff “HipHop” abgespeichert ist. Hier ein Video das wir leider NIE auf Viva oder MTV sehen werden, das in einer coolen simplen Art mit diesem Klichee abrechnet. Man muss allerdings ein wenig Französisch verstehen können.