Heute hab ich meinen Miniheli von der Post abgeholt. Das Handling, Trimming und Feintuning ist zwar ein wenig aufwändig, aber mittlerweile beherrsch ich ihn schon ganz gut. Ich kann jetzt sogar wieder landen. Ein pitzenmäßiges Spielzeug für Kindsköpfe wie mich!

Außerdem hab ich ja ein Überraschungspaket mitbestellt, das aus einem wunderbaren Set Knopfbatterien aller Größen (Wer hat denn bitte für jeden Batterietyp ein passendes Gerät?), einem unbezahlbaren Conrad Sammlertruck und einen atemberaubend schönen Fußballwecker bestand.

Da ich jetzt nicht soo der Fußballfan bin hab ich den Wecker und (schweren Herzens) auch den Truck dem Schreibtisch als Deko zur Verfügung gestellt. Er hat sich auch sehr gefreut und dies durch Inaktivität kund getan.
Heute hab ich’s getan. Ich hab endlich Sarah aus meiner Kontaktliste, meinen SVZ Freunden und ausm Handy gelöscht. Wenn sie nicht mal antwortet wenn ich mich nur mal ein Bisschen mit ihr unterhalten will hat sie es nicht verdient dass ich ihr weiter nachtrauer. Jedenfalls fühl ich mich immer noch richtig verarscht und mir ist sofort diese Zeile eingefallen:
Wenn du mich hörst,
wenn du mich hörst und wenn du’s mitkriegst.
Ich hab kein’ Turn,
ich hab kein’ Turn weil du sick bist.
Ey ich sag: Fick dich!
Weil du nicht ehrlich bist.
Jedenfalls treffen die Zeilen von Samson Jones mich manchmal schon hart. Damals war es
“Mehr für mich”, das ich mit Sarah verbunden hab, jetzt ist es nur noch “Fick dich”. Irgendwie schade aber that’s how it is. Und es ist ja jetzt auch schon lang genug her. Was mir gerade jetzt im Kopf rumflitzt ist komischerweise
“All girls cheat” von Rhymefest und
“Treat her like a prostitute” von Slick Rick.
Ich mag Olli Banjo. Aber eigentlich nicht wegen diesem Track. Eher wegen seiner genialen absolut kompromisslosen Raps wie zB in “Nashorn” oder “Ich hate mit dir”, wegen der Bodenständigkeit in “Aschaffenburg”, wegen dem Soul in “Kinderzimmer”, wegen der übertriebenen hammerwitzigen Erzählweise der Story in “Toastbrot”. Eigentlich haben die genannten Tracks gar nichts mit diesem zu tun.
Dieser Track vermittelt für mich eine unbeschreibliche Stimmung. Kopfhörer auf, Volume auf max, Play drücken.
Meine Nikes machen für mich den Asphalt klar
und mein Walkman knipst für mich kurz alles aus wie ein Schalter.
Wir sind Kinder aus der Box, manchmal suchen wir diese Weite
Das Profil meiner Schuhe zähmt die feuchten Kieselsteine.
der Morgen ist unrealistisch, schön scharf gestochen
Im Fenster meines Walkmans wird Licht im Plexiglas gebrochen.
Reinhören kann man hier: (So oft refreshen bis der Track verlinkt ist)
[Artist]
[Lyrics]
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=DtftuSHnWVY]
Ein weiterer Fav von NaS ist das Glanzstück des Albums
Stillmatic “One Mic”. Auch hier fällt wieder auf, dass ich Lieder mag, die das Tempo ändern. So vereint dieser Track ruhige Passagen mit starken schnelleren. Beide vermitteln eine völlig eigene Stimmung. So erzählt NaS eine weitere Geschichte aus seinem Leben. Es wechseln sich Wut gegen den Staat, Hass und Competition mit laid-back kontemplativen Elementen ab. Top quality Rap! Am besten find ich die Takte, wenn er das Tempo anzieht. Das Video, das ich grade zum ersten Mal gesehen hab, verbildlicht das alles recht gut.
Seeds watch us, grow up and try to follow us
Police watch us {*siren*} roll up and try knockin us
One knee I ducked, could it be my time is up
But my luck, I got up, the cop shot again
Bus stop glass bursts, a fiend drops his Heineken
Richochetin between the spots that I’m hidin in
Blackin out as I shoot back, fuck gettin hit!
[Artist]
[Lyrics]